Eva, Goethe
Lasziv kommt sie in den Raum, hungrigen Blickes, darauf ausgerichtet, dass sie bekommt was ihr zusteht. Sex. Jeder will ihn, jeder sucht ihn, jeder braucht ihn.Jeder ist hier Mensch. Von Männern ist uns das bekannt, anerkannt, vergeben und vergessen. Aber als Frau?
Wie viele Frauen sind sich der eigenen, doch eigentlich natürlichen, sexuellen Begierde bewusst? Der erste Kontakt geschieht mit einer Berührung der am auffälligsten nach Lust schreienden eigenen Körperstelle. Selbstbefriedigung. Während Männer ihren Hunger teilweise stolz, teilweise bestimmt und zielgerecht stillen, stimulieren viele Frauen beschämt, heimlich ihren Brand und leugnen es im Nachhinein wegen Einstufung als Untat. Es könnte derselben Auslöser sein wie der, der dazu beiträgt, dass einige Frauen nach dem Sex “kuscheln“ wollen.
Der “Schmutz“. Von Klein auf wird ihnen von allen möglichen Einflüssen sexuelles Verlangen als etwas Stilles und gefälligst geringfügig Empfundenes beigebracht. Als etwas, was ein erniedrigendes und animalisches Gefühl hinterlässt. Aber Sex ist nun mal etwas Instinktives, Animalisches. Zwar von der Zeit geprägt, jedoch im Kern gleich.
Klar, irgendwie wird doch in SIE penetriert. Um am deutlichsten zu sagen GEFICKT. Beide können noch so wild und stellungsneugierig an ihrer Befriedigung arbeiten, aber wird nicht sie im Endeffekt immer etwas passiver bleiben als er? Ein kluger, seltener Mann antwortete mir auf diese Einstellung hin: „Aber wer verschlingt hier wen? Wer umfasst was? Umfasst nicht das schwarze Loch sein eindringendes Opfer?“ Aber Tatsache ist, dass bei manchen Frauen nach dem Akt etwas in ihnen umher schleicht. Es ist das Gefühl: Er hat mich gerade gefickt. Ich war ein Tier. So außer mir! Voller schmutziger Lust. Nimm mich jetzt in den Arm und gib mir meine Würde wieder. Respekt.
Die neue, Männer liebende Feministin oder besser gesagt das neue „Soll“-Ideal der Frau braucht kein “Kuscheln“ dieser Art. Sie genießt ihre Lust, steht zu ihrem Willen einem Orgasmus nachzueifern, genau wie ihren Durst mit Flüssigem zu stillen.
SIE, die lasziv im Raum steht, sich langsam hinlegt und ihre Beine öffnet, dem Ziel in die Augen blickt und ruhig die Eintrittskarte durch den Raum bläst … Bewusstsein, dass sie nicht die Pornofrau auf dem Playboyposter ist. Weitaus nicht so modelliert, sondern vielmehr wahr, zart und schmackhaft in all ihrem Geruch, gerötet, genässt mit der Gänsehaut auf dem erregten Körper, dem Hecheln und dem zitterndem Pochen, und dem Ziel sich ihr “täglich Brot“ zu holen. So den Mann, von dem sie bewusst abhängig ist, mit offensiver Lust und heftigem Verlangen zu schockieren und ihn körperlich zu lehren, dass jede andere Frau, die sich durch ihr eigenes Unterdrücken einschränkt, niemals diese authentische Explosion einer so natürlichen animalischen geilen Art in ihm erzeugen kann.
Inspiriert von dem Buch “Feuchtgebiete“ von Charlotte Roche, bei dem die Protagonistin ein sehr auf ihre Befriedigung konzentriertes junges Mädchen ist, das viele verdrängte Wahrheiten über den weiblichen Körper durch eigenes Erproben und stolz zur Schau Tragen anführt. Und damit so viele standhafte, mit Durchhaltevermögen gesegnete Leser schockiert, aufklärt und vor allem aber den Leserinnen den unnötigen Scham über ihre natürlichen Körpervorgänge nimmt und zu neuen Selbstexperimenten anregt.
Der Inhalt weckt oftmals Ekel, zeigt ein sehr extremes Beispiel einer Frau und ihrer Liebe zu ihrem Geschlecht und dessen Körpersäften. Es hinterlässt nach dem Lesen zwei Gedanken im Kopf:
“WIDERLICH WAS SIE DA TUT“
“Wie verklemmt ich im Gegensatz hierzu bin…“
Zurückbleibt aber bei langem Reflektieren ein gespaltenen Ergebnis. Die Mitte. Die angenehme Mitte, die die Frau vielleicht weg von ihrem eingeschränkten Körperbewusstsein treibt aber kurz vor dem extremen Mädchen im Buch verharrt. So, dass man als Frau befreit von jeglichem Scham und Zwang über das zu erreichende Ziel einer Posterpornofrau, lebt und sich liebt.
Die neue Frau dieser Mitte, in die man sich vollkommen weich und sicher fallen lassen kann, weiß wer sie ist, dass ER oder SIE jeden Zentimeter ihres Körpers genießen will, und dass es einfach nichts geileres geben kann als das “Tier“ in sich von der Kette zu befreien und auf das begehrte Ziel los zulassen.

lichen Kreuzzüglern, den Osmanen, oder heute den Israelis und Palästinensern. Bei jeder Besatzung wurden immer wieder Grenzen verschoben, Menschen mussten fliehen und wurden umgebracht, ob Juden, Muslime oder Christen. Ganze Volksgruppen wurden und werden bis heute unterdrückt.
schlagen.
e Streubomben über dem Libanon ab. Viele von ihnen detonierten nicht. Bis Ende 2006 sollten weitere 200 Menschen wegen dieser Blindgänger sterben. Weiterhin wurden in diesem Krieg auch palästinensische Flüchtlingslager als Wurzel des Terrorismus angegriffen: 650 Palästinenser starben. Weitere 100 Palästinenser starben bei teilweise irrtümlichen Anschlägen des israelischen Militärs. Auf israelischer Seite wurden 21 Zivilisten durch Selbstmordattentate getötet.
Für den 14.01.2009 hat ein Bündnis aus Eltern-, SchülerInnen-, LehrerInnen- und Studierendenvertretungen zu einer landesweiten Kundgebung in Frankfurt aufgerufen. Der Protest richtet sich allgemein gegen die Bildungsmisere in Hessen sowie gegen die voranschreitende Kommerzialisierung von Bildung.